Erinnern - Aufarbeiten - Versöhnen


Mit der inhaltlichen Gestaltung und Moderation einer Podiumsdiskussion am 18. November zum Thema "Wie lässt sich Vergangenheit aufarbeiten? Gedenken, Erinnern, Versöhnen als Herausforderung der heutigen Zivilgesellschaft" wurde Poleges betraut. Alleine der Ort für die Diskussion trägt historisches Gewicht: Der Schwurgerichtssaal 600 im Nürnberger Justizpalast, in dem zwischen 1946 und 1949 die als "Nürnberger Prozesse" bekannten gewordenen Kriegsverbrecherprozesse gegen die führenden NS-Kriegsverbrecher (zumindest denen man habhaft werden konnte) stattfanden.

Vor dem Justizpalast in Nürnberg

Das Panel bestand aus ausgewiesenen Experten und entscheidenden Funktionsträgern. Mit Prof. Dr. Aleida Assmann und Dr. Gerd Hankel war eine wissenschaftliche Perspektive über die Aufarbeitung der NS-Kriegsverbrechen gesichert. Die weltbekannte jüdische Philosophin Agnes Heller und Yehoshua Chmiel, Vizepräsident der Israeltischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, lieferten universalistische aber auch spezifisch jüdische Beiträge zur Diskussion.

v.l.n.r.: Yehoshua Chmiel, Prof. Aleida Assmann, Prof. Agnes Heller

Prof. Agnes Heller, Budapest

Dr. Gerd Hankel, Hamburg / Bremen

Rund 300 junge Erwachsene mit verschiedensten persönlichen und beruflichen Hintergründen, die zu einem mehrtägigen Seminar in der Frankenstadt zusammengekommen waren, hatten Möglichkeit, sich mit eigenen Fragen an die Diskutanten zu richten.

Eine Tonaufnahme der Diskussion gibt es auf Email-Anfrage an osterer@poleges.net.

Moderator Dr. Oren Osterer, Poleges

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